Studentenleben


Ich habe soeben herausgefunden, dass man das Grundgesetz auf den Seiten des „Deutschen Bundestages“ kostenlos bestellen (max. 3 Ausgaben) kann. Wer also Jura studiert und noch eines braucht, der kann es sich hier nachhause holen.

Empfehlung: Eventuell wird die aktuelle Ausgabe bald eine Rarität sein. Warum? Schau hier oder hier.

“Innenminister Schäuble steht seit geraumer Zeit in der öffentlichen Kritik. Seine Terrorabwehr würde die Grundrechte schleifen, gar von der Gefährdung des Rechtsstaats ist die Rede. Verschiedene Blogger haben jetzt eine Aktion gestartet, bei der man kostenlose Exemplare des Grundgesetzes beim Bundestag bestellen und diese an Herrn Schäuble schicken soll. Das Motto: “Grundgesetz bestellen, solange es noch gilt”.

Jugendliche unter 25 sind nicht nur häufiger auf Blogs und Community-Webseiten (wie StudiVZ, MySpace, Facebook) zu finden als ältere Internetuser, sie nutzen das Web auch häufiger zur Selbstdarstellung auf diesen Plattformen. Das ist unter anderem das Ergebnis der 14. NetObserver-Studie von Novatris/Harris Interactive.  

Im Rahmen eines Seminars „Theaterwelten in Internet und mobilen Technologien“ an der Uni Bayreuth haben sich 3 Studentinnen als Ziel gesetzt, das Verhalten von Studenten im Studentenverzeichnis StudiVZ zu untersuchen. Dabei richten sie besonderes Augenmerk auf die Themen „Selbstinszenierung“ und „Authentizität„.

Sie wollen heraus finden, inwiefern es ein menschliches Bedürfnis nach Selbstinszenierung gibt und ob bzw. in welcher Art und Weise das StudiVZ eine Plattform für das Ausleben dieses Bedürfnisses bietet:

  1. Ist es, aufgrund des immer mobileren Lebens, erforderlich, dass man ehemals persönliche Kontakte auf einer virtuellen Ebene pflegt?
  2. Wohin geht das StudiVZ?
  3. Welche sozialen Entwicklungen werden wohin führen?
  4. Ist das StudiVZ ein Konzept was auf Dauer funktioniert?

Das sind nur einige Fragen, die sich die Studenten bei ihrer Untersuchung stellen werden. Auf http://studivz07.blog.de/ wollen sie einerseits ihre Forschungsergebnisse aus diversen Umfragen präsentieren und andererseits zum Diskutieren und Weiterdenken anregen wollen.

In einer ersten Online-Umfrage ihres Feldversuches stellen die Studentinnen allgemeine Fragen, wie z.B. das Online- und Nutzerverhalten im StudiVZ. Eure rege Teilnahme vorausgesetzt, warte ich gespannt auf die Ergebnisse dieser Studie. 🙂

Die mittlerweile in fünf Bundesländern erhobenen Studiengebühren stoßen bei den Studenten weiterhin auf große Skepsis. Wie aus der Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart hervorgeht, gehen 71,2 Prozent der Gebührenzahler davon aus, dass es trotz der Geldbeiträge zu keiner Verbesserung der Lehre kommt.

Glaube an Verbesserung

Uni-Vergleich: Vergleichsweise optimistisch sind die Studierenden der Universität Hannover und RWTH Aachen (an eine Verbesserung glauben 52 % und 50,9 %). Ausgesprochen pessimistisch sind dagegen die Gebührenzahler der Universität Oldenburg und HafenCity Universität Hamburg (an eine Verbesserung glauben nur 9,5 % bzw 6,9 %).

Länder-Vergleich: Unter den Ländern zeigt sich das gleiche Nord-Süd-Gefälle wie bei der Grundeinstellung zu Studiengebühren: Die meisten Optimisten befinden sich noch in Bayern und Baden-Württemberg (an eine Verbesserung glauben 35,5 % bzw. 31,2 %), im Anschluss folgen die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen (an eine Verbesserung glauben 28,1% bzw. 26,3 %). Schlusslicht in Sachen Zukunftsglauben bildet Hamburg (an eine Verbesserung glauben 13,1 %).

Fächer-Vergleich: Im Fächervergleich befinden sich die meisten Optimisten noch unter den Studierenden der Rechts-/Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (an eine Verbesserung glauben 34 %). Besonders niedrig ist die Quote in den Fächern Sport und Kunst/Kunstwissenschaften (an eine Verbesserung glauben 22,3 % und 21,4 %).

Informationspolitik und Transparenz 

Uni-Vergleich: Als vorbildlich schätzen die Gebührenzahler die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ein, gefolgt von Regensburg und Konstanz (informiert fühlen sich 70,5 % und 67,3 % bzw. 67 %). Schlusslichter sind die Universitäten Düsseldorf, Stuttgart, TU Hamburg-Harburg sowie HafenCity Universität Hamburg (informiert fühlen sich nur 8,2 % und 9,2 % bzw. 10,2 % an der TU Hamburg-Harburg und 10,9 % an der HafenCity Universität Hamburg).

Länder-Vergleich: Spitzenreiter unter den Bundesländern ist Bayern (informiert fühlen sich 47,6 %). Mit großem Abstand folgen an zweiter Stelle die Bundesländer Niedersachsen und Baden-Württemberg (informiert fühlen sich 39,3 % bzw. 34,4 %). Schlusslichter sind Nordrhein-Westfalen und Hamburg (informiert fühlen sich 21,7 % bzw. 12,7 %).

Studiengeschwindigkeit

Uni-Vergleich: Zu einem Effekt der Studiengebühren gehört, dass sich eine knappe Mehrheit der Gebührenzahler gezwungen sieht, ihr Studium in kürzerer Zeit zu absolvieren. Bundesweit bejahen 60,1 Prozent diese Frage. Den größten Ansporn verspüren Studierende an den Universitäten Hildesheim (schneller studieren wollen 78,8 % bzw. 78,2 %), geringsten Ansporn liefern Studiengebühren den Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hannover und TU Hamburg-Harburg (schneller studieren wollen 46,2 % bzw. 42,9 %).

Länder-Vergleich: Im Ländervergleich zeigt sich, dass gerade die Studierenden in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, gefolgt von denen in Bayern, in den Studiengebühren einen Ansporn sehen, schneller zu studieren (63,3 %, 62,7 % bzw. 60,6 %). Die Studenten in Baden-Württemberg und Hamburg folgen auf den anschließenden Plätzen (54,8 % bzw. 50,3 %).

Fächer-Vergleich: Unter den verschiedenen Studienfächern sind vor allem Studierende mit Sport sowie Agrar-/Forst- und Ernährungswissenschaften und Sprach-/Kulturwissenschaften betroffen (schneller studieren wollen 73,1 % und 67,7 % bzw. 67,9 %). Geringsten Ansporn für Beschleunigung durch Studiengebühren findet sich in den Fächern Humanmedizin, Ingenieurwissenschaften und Veterinärmedizin (schneller studieren wollen 54,8 % und 51,9 % bzw. 49 %).

Vorbildlich: Uni Hohenheim sorgt für Transparenz

Die Universität Hohenheim hat erste Konsequenzen aus den Ergebnissen gezogen: In Zukunft werden dort alle Bücher, PCs, Beamer und Laborgeräte, die durch Studiengebühren finanziert wurden, gekennzeichnet. Ein Aufkleber mit dem Slogan „finanziert aus Studiengebühren“ soll den Studenten bewusst machen, dass die Gelder sinnvoll angelegt wurden.

Wer kennt ihn nicht: Garfield – der fette, faule Kater, der gerne isst und schläft.

Ist Garfield gerade nicht mit Fressen oder Schlafen beschäftigt, was recht selten der Fall ist, vertreibt er sich die Zeit meist mit Fernsehen oder der Zerstörung verschiedenster Einrichtungsgegenstände oder vergleichbaren destruktiven Tätigkeiten.

Garfield schätzt es nicht besonders, auf sein Alter aufmerksam gemacht zu werden und schon gar nicht auf seinen Geburtstag (geboren am 19. Juni 1978 in Mama Leone’s Italian Restaurant), auch wenn er dieses Ereignis aufgrund der ihm dann zukommenden Aufmerksamkeit im Grunde genommen schätzt. Weihnachten jedoch kann für ihn nicht schnell genug kommen, für Garfield gibt es keine schönere Zeit im Jahr. Anders die Montage, die bedauerlicherweise etwas öfter wiederkehren, als Weihnachten. An Montagen stößt Garfield mit beängstigender Regelmäßigkeit etwas zu, die Spanne der Montagsereignissen reicht von kleinen Demütigungen durch den, für Garfield personifizierten, Montag bis hin zu beinahe absurden Geschehnissen, die wohl dazu beigetragen haben, dass Garfield den Wochenanfang verabscheut wie Tod und Teufel.

Die Cartoons des Lasagne-fressenden Faulpelzes überzeugen meist durch die ironische Betrachtung des menschlichen Alltags.

Ich liebe Garfield … vielleicht wegen der Gemeinsamkeiten?

Nicht dass ich sagen möchte, dass ich faul und fett bin, nein, es sind die Kleinigkeiten, die mich und Garfield ähnlich werden lassen:

  • Garfield und ich haben den gleichen Jahrgang (1978)
  • als Student, der in einem Studenten-Wohnheim sein Dasein fristet, ernähre ich mich hauptsächlich von Lasagne, Pizzas und sonstigen Pasta-Gerichten. Alleine schon deshalb, weil ich mich nur widerwertig in der Gruppenküche meines Wohnheims (welches ich mit weiteren 5 Parteien teilen darf) länger als 10 Minuten aufhalte
  • ich liege meinen Eltern auf der Tasche, die nicht nur mein Studium finanzieren, sondern von sich selbst auch immer wieder behaupten, dass sie „Versager“ seien und mir ein „besseres Leben ermöglichen möchten“. Was natürlich nicht stimmt: Versager sind sie keine … aber das erinnert mich an Jonathan Q. „Jon“ Arbuckle, den Besitzer von Garfield, den „ewigen Verlierer“
  • ich hasse es an meinen Geburtstag erinnert zu werden, bin aber gleichermaßen kreativ, wenn es um Weihnachten geht … der Geruch von Zimtsternen und Organgentees, die geschmückten Fensterfassaden in der Innenstadt und Schneeflocken am heiligen Abend, lassen mein Herz höher schlagen
  • Montag? Der schlimmste Tag der Woche: Grauenhaft … gegen 6 Uhr endet für mich das Wochenende, welches von Schlafen, Essen und Fernsehen dominiert war, und der Gang zum Campus steht bevor. Müde und schlechtgelaunt tabse ich durch die Strassen und U-Bahnschächte der hektisch wirkenden bayrischen Metropole um pünktlich die Hochschulbank zu drücken …

Mein Leben: Geprägt von Garfield … 

Selbstverständlich bestimmt Garfield auch sonst mein Studentenleben: Poster an der Wand, DVDs zu den beiden Filmen im Schrank, StudiVZ-Gruppe und stapelweise Comic-Stripes meines Stars im Bettkasten, fallen jedem Besucher direkt ins Auge, wenn er in mein Stundetenzimmerchen eintritt.

Und natürlich nutze ich auch einen Messenger, mit dem ich mich als Garfield auf dem Desktop meiner Kontakte präsentiere …  🙂