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Redmond (USA, Achse des Blöden): Die Microsoft Corporation schließt sich den für morgen geplanten Streiks der GDL an. Mithilfe eines einzigartigen Windows Updates werden morgen alle Windows-Computer ständig Fehlermeldungen produzieren und die Züge sollen nicht mehr zuverlässig fahren. „Für den Normalbenutzer ändert sich damit nichts“, kommentierte ein Sprecher des Konzerns.“

gefunden bei: Lennarts Literarische Lebensweisheiten 

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Heute per E-Mail bekommen:

Wir alle wissen, dass es eine Todsünde für einen Taliban-Mann ist, eine nackte Frau zu sehen – er muss dann Selbstmord begehen … ausgenommen es ist seine eigene Frau.

Deswegen werden alle Frauen aufgefordert, am kommenden Sonntag um 14 Uhr auf die Strasse zu gehen, total nackt. Damit helfen sie der Regierung, unidentifizierte und unerwünschte Terroristen (sogenannte Schläfer) zu identifizieren. Es wird empfohlen, mindestens eine Stunde nackt in Nachbarschaft umherzugehen, damit der beste Anti-Terror-Effekt zustande kommt.

Alle Männer werden gebeten, vor ihrem Haus in einem Liegestuhl Platz zu nehmen und nackte Frauen anzusehen, auch du! Damit beweist du, dass du nicht Mitglied der Taliban bist. Auch zeigst du großen Mut, nackte Frauen zu sehen … auch wenn es nicht deine eigene ist. Selbstverständlich machen die Männer das nur, um ihre Frauen im Kampf gegen den Terror zu unterstützen!

Weil Taliban auch keinen Alkohol akzeptieren, sollte ein kaltes Bier in deiner Hand die deutliche und gesunde Anti-Terror-Haltung zeigen. Auch etwas Schwein vom Grill kann nicht schaden.

Der Bundesrat weiß diesen Einsatz der Bürger sehr zu schätzen und dankt auch dir schon jetzt für deine Hilfe im Kampf gegen den Terror. Es ist Deine verdammte patriotische Pflicht, diese Mail weiterzuleiten!

Die mittlerweile in fünf Bundesländern erhobenen Studiengebühren stoßen bei den Studenten weiterhin auf große Skepsis. Wie aus der Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart hervorgeht, gehen 71,2 Prozent der Gebührenzahler davon aus, dass es trotz der Geldbeiträge zu keiner Verbesserung der Lehre kommt.

Glaube an Verbesserung

Uni-Vergleich: Vergleichsweise optimistisch sind die Studierenden der Universität Hannover und RWTH Aachen (an eine Verbesserung glauben 52 % und 50,9 %). Ausgesprochen pessimistisch sind dagegen die Gebührenzahler der Universität Oldenburg und HafenCity Universität Hamburg (an eine Verbesserung glauben nur 9,5 % bzw 6,9 %).

Länder-Vergleich: Unter den Ländern zeigt sich das gleiche Nord-Süd-Gefälle wie bei der Grundeinstellung zu Studiengebühren: Die meisten Optimisten befinden sich noch in Bayern und Baden-Württemberg (an eine Verbesserung glauben 35,5 % bzw. 31,2 %), im Anschluss folgen die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen (an eine Verbesserung glauben 28,1% bzw. 26,3 %). Schlusslicht in Sachen Zukunftsglauben bildet Hamburg (an eine Verbesserung glauben 13,1 %).

Fächer-Vergleich: Im Fächervergleich befinden sich die meisten Optimisten noch unter den Studierenden der Rechts-/Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (an eine Verbesserung glauben 34 %). Besonders niedrig ist die Quote in den Fächern Sport und Kunst/Kunstwissenschaften (an eine Verbesserung glauben 22,3 % und 21,4 %).

Informationspolitik und Transparenz 

Uni-Vergleich: Als vorbildlich schätzen die Gebührenzahler die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ein, gefolgt von Regensburg und Konstanz (informiert fühlen sich 70,5 % und 67,3 % bzw. 67 %). Schlusslichter sind die Universitäten Düsseldorf, Stuttgart, TU Hamburg-Harburg sowie HafenCity Universität Hamburg (informiert fühlen sich nur 8,2 % und 9,2 % bzw. 10,2 % an der TU Hamburg-Harburg und 10,9 % an der HafenCity Universität Hamburg).

Länder-Vergleich: Spitzenreiter unter den Bundesländern ist Bayern (informiert fühlen sich 47,6 %). Mit großem Abstand folgen an zweiter Stelle die Bundesländer Niedersachsen und Baden-Württemberg (informiert fühlen sich 39,3 % bzw. 34,4 %). Schlusslichter sind Nordrhein-Westfalen und Hamburg (informiert fühlen sich 21,7 % bzw. 12,7 %).

Studiengeschwindigkeit

Uni-Vergleich: Zu einem Effekt der Studiengebühren gehört, dass sich eine knappe Mehrheit der Gebührenzahler gezwungen sieht, ihr Studium in kürzerer Zeit zu absolvieren. Bundesweit bejahen 60,1 Prozent diese Frage. Den größten Ansporn verspüren Studierende an den Universitäten Hildesheim (schneller studieren wollen 78,8 % bzw. 78,2 %), geringsten Ansporn liefern Studiengebühren den Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hannover und TU Hamburg-Harburg (schneller studieren wollen 46,2 % bzw. 42,9 %).

Länder-Vergleich: Im Ländervergleich zeigt sich, dass gerade die Studierenden in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, gefolgt von denen in Bayern, in den Studiengebühren einen Ansporn sehen, schneller zu studieren (63,3 %, 62,7 % bzw. 60,6 %). Die Studenten in Baden-Württemberg und Hamburg folgen auf den anschließenden Plätzen (54,8 % bzw. 50,3 %).

Fächer-Vergleich: Unter den verschiedenen Studienfächern sind vor allem Studierende mit Sport sowie Agrar-/Forst- und Ernährungswissenschaften und Sprach-/Kulturwissenschaften betroffen (schneller studieren wollen 73,1 % und 67,7 % bzw. 67,9 %). Geringsten Ansporn für Beschleunigung durch Studiengebühren findet sich in den Fächern Humanmedizin, Ingenieurwissenschaften und Veterinärmedizin (schneller studieren wollen 54,8 % und 51,9 % bzw. 49 %).

Vorbildlich: Uni Hohenheim sorgt für Transparenz

Die Universität Hohenheim hat erste Konsequenzen aus den Ergebnissen gezogen: In Zukunft werden dort alle Bücher, PCs, Beamer und Laborgeräte, die durch Studiengebühren finanziert wurden, gekennzeichnet. Ein Aufkleber mit dem Slogan „finanziert aus Studiengebühren“ soll den Studenten bewusst machen, dass die Gelder sinnvoll angelegt wurden.

In Berlin und Babelsberg will Hollywood-Star Tom Cruise den Film „Valkyrie“ drehen. Wie man hört, hat Cruise bereits in Wannsee eine gigantische Villa mit Landeplatz gekauft.

Der Film erzählt von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und dem gescheiterten Hitler-Attentat. Aber es gibt Widerstand, das Projekt entwickelt sich zum Sorgenkind:  Drehorte werden ihm verweigert. Und Stauffenbergs Sohn ist entsetzt. 

Der Grund des Verbots? Vorbehalte gegen seine Zugehörigkeit zu Scientology.

Scientology ist in Deutschland nicht als Religion anerkannt, sondern die Gruppierung fällt unter den Begriff ‚Sekte‘, die laut Regierung vor allem eins im Sinne hat: Geld machen.
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte, dass „ein Filmen auf deutschen Militärstützpunkten nicht möglich ist, wenn Stauffenberg von Tom Cruise, einem bekennenden Scientologen, gespielt wird“.

Eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse: 

Am 19. Juli 2007 sollen die Dreharbeiten für Bryan Singers nächstem Film „Valkyrie“ in Babelsberg beginnen, im dem auch Tom Cruise eine der Hauptrollen übernehmen wird. Das Thema des für 2008 geplanten Kinostreifens soll die „Operation Walküre“ sein. 

Operation Walküre?

Die „Operation Walküre“ war ursprünglich ein Plan der Wehrmacht zur Unterdrückung eines möglichen Aufstandes im Zweiten Weltkrieg. Soldaten des Ersatzheeres sollten dabei kriegswichtige Punkte in Berlin und anderen größeren Städten besetzen und gegen Aufständige vorgehen. Walküre konnte nur der Führer selbst und der Chef des Ersatzheeres, Friedrich Fromm, ausrufen. Henning von Tresckow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg erkannten die Schwachstelle des Plans. Sie setzen auf die Wehrmacht und passten den Plan Walküre ab 1943 für die Bedürfnisse eines geplanten Attentats auf Adolf Hitler unauffällig an, so dass auch zugehörige, zentrale Personen der SS, dem SD, der Gestapo und der NSDAP verhaftet worden wären.

Daraufhin haben Graf Stauffenberg und seine Mitstreiter versucht am 20. Juli 1944, Adolf Hitler im Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ mit einer Sprengladung, die in einer Aktentasche versteckt war, zu töten. Das Attentat schlug fehl, Stauffenberg wurde wenig später im Ehrenhof des heutigen Verteidigungsministeriums, Bendlerblock, erschossen.

Parteienübergreifende Mobilmachung …

Nachdem bekannt wurde, dass der bekennende Scientologe Tom Cruise die Rolle des Claus Schenk Graf von Stauffenberg übernehmen möchte, meldeten sich zahlreiche Politiker zu diesem Vorhaben zu Wort: 

Es sei „ein Schlag ins Gesicht aller aufrechten Demokraten, aller Widerstandskämpfer im Dritten Reich, aller Opfer der Scientology-Sekte“, wenn ausgerechnet Tom Cruise, der Mitglied einer Sekte sei, die mit „dubiosen Methoden versucht, Menschen zu ködern und gefügig zu machen“, schreibt Klaus Uwe Benneter, Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion, auf seinen Internetseiten.

Nach Auskunft der Sektenexpertin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Antje Blumenthal, habe Verteidungsminister Franz Josef Jung (CDU) zugesichert, dass man einem „ranghohen Scientologen in einem Bundesgebäude“ keine Drehgenehmigung erteilee. Dies würde einer bundespolitischen Anerkennung gleichkommen.

… auch die Familie macht mobil

Der älteste Sohn des Widerstandskämpfers, Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, hat sich ebenfalls gegen die Darstellung seines Vaters durch den Hollywood-Schauspieler Tom Cruise in einem neuen Film ausgesprochen:

Er soll seine Finger von meinem Vater lassen„, sagte Stauffenberg der Süddeutschen Zeitung. „Er soll einen Berg besteigen oder in der Karibik surfen gehen. Es ist mir wurscht, solange er sich da raushält.“ Zudem befürchte er, „dass da ein grauenvoller Kitsch rauskommt„.

Gleichwohl räumte der Stauffenberg-Sohn ein, dass er den Film wohl nicht verhindern könne, da es sich bei Oberst Stauffenberg um eine Person der Zeitgeschichte handle. „Ich habe eine Zeitlang gehofft, dass das alles nur ein Publicity-Gag von Herrn Cruise ist„, sagte der pensionierte Generalmajor der Bundeswehr. Schritte plane er aber nicht. Sein Vater sei nun einmal eine Person der Zeitgeschichte: „Verhindern kann ich diesen Film ohnehin nicht.

Tom Cruise kontert, denn er „verehre Stauffenberg“ …

Nun reagierten Tom Cruise und seine Produktionspartnerin Paula Wagner auf das Verbot des Verteidigungsministeriums an Originalschauplätzen, wie dem Innehof des Bendlerblocks drehen zu dürfen: 

„Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, möchte ich erklären, dass Valkyrie ein historisch korrekter Thriller ist, der den Widerstand des Helden aus dem 2. Weltkrieg, Oberst Claus Schenk von Stauffenberg, als die heroische und prinzipiengetreue Figur darstellt, die er war … Cruises persönliche Überzeugungen haben absolut keinen Bezug zu Handlung, Themen oder Inhalt des Films. Tom bewundert diesen Mann und möchte ihm gerecht werden, unter anderen durch Dreharbeiten an Originalschauplätzen“

Doch der Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums, Harald Kammerbauer, bleibt weiterhin hart. Wird Stauffenberg von einem Anhänger einer Sekte gespielt, bei der die Geldmacherei oberste Priorität hat, sei ein Filmen auf deutschen Militärstützpunkten nicht möglich.

Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt und ob Cruise vor der Leinwand steht!

Was glaubt Ihr, wird Bryan Singers Film dennoch mit Tom Cruise in der Hauptrolle auf den Leinwänden zu sehen sein? Oder wird kurzfristig ein anderer die Rolle übernehmen?

Unfassbar, soeben im Welt-Newsticker entdeckt:

Neu Delhi (dpa) – Ein verzweifelter indischer Vater will seine behinderten Töchter töten und hat Präsident Abdul Kalam in einem Brief um Erlaubnis dafür gebeten. Er habe keine andere Möglichkeit mehr, schrieb der 71-Jährige. Wie die Zeitung «The Indian Express» berichtet, schrieb der Mann, er und seine Familie bräuchten etwa 3000 Rupien im Monat zum Überleben. Doch nach zahlreichen Anträgen hätten ihm die Behörden lediglich eine Behindertenpension in Höhe von 500 Rupien für eine Tochter angeboten.

Ich lasse das man unkommentiert … und übergebe Euch meinen Stift.

Windbeutel sind meist faustgroße, hohle Gebäckstücke und werden häufig mit Schlagsahne oder Vanillecreme, eventuell zusätzlich mit Früchten, gefüllt:

Wenn man einem Bericht der „Bild am Sonntag“ glauben schenkt, sind das allerdings auch Politiker der Links-Partei. Zumindest bezeichne so SPD-Generalsekretär Hubertus Heil, den neuen Vorsitzenden der Partei „Die Linke„, Oskar Lafontaine.

Oskar in der Tiefkühltruhe?

Er sei „selbstverständlich“ zu Gesprächen mit dem SPD-Chef bereit, hatte Lafontaine dem „Spiegel“ gesagt:

„Wenn er fragt: ‚Seid ihr bereit, den Mindestlohn durchzusetzen und die Rentenformel wiederherzustellen, Hartz IV zu revidieren und die Truppen aus Afghanistan zurückzuziehen, dann kann Beck morgen Kanzler sein.“

Das Angebot des Linkspartei-Vorsitzenden, SPD-Chef Kurt Beck zum Bundeskanzler zu wählen, stößt bei den Sozialdemokraten jedoch auf Ablehnung. „Das Angebot ist lächerlich“, sagte SPD-Fraktionschef Peter Struck der „Bild am Sonntag“. „Wir halten uns an den Koalitionsvertrag. Die Linkspartei wird ewige Opposition bleiben“. Angeheizt von derartiger Rückendeckung übte auch Hubertus Heil harsche Kritik an Lafontaine:

„Lafontaine ist ein Windbeutel.“

Wie in Gottes Namen kam Hubertus Heil zu diesem Vergleich? 

  • Sind die Verdienste des Herrn aus dem Saarland, als er z.B. der SPD 1998 den Wahlsieg bescherte und Basta-Schröder zum Kanzler machte, bereits so sehr in Vergessenheit geraten, dass man ihm in Stammtischmanier entgegentritt?

Übrigens: Bei uns gab es heute Windbeutel zum Sonntags-Nachtisch.

Sowohl meine Frau, wie auch ich, haben uns hiervon eindeutig mehr erwartet. Sie waren geschmacklich etwas altbacken (lag wohl an den Zutaten), zu viel Teig drumherum und viel zu wenig Füllung … nächstes mal, werden wir sicher wieder etwas anderes wählen.

Von daher passts zwar, aber ich bin ebenso wenig ein Fan von Bier und Currywurst, Herr Heil. 🙂 

Der 42-jährige Komiker hinter der Figur „Atze Schröder“ hat in den letzten Jahren schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass er bei der Veröffentlichung seines bürgerlichen Namens oder von Bildern, auf denen er ohne Lockenperücke und Grosssonnenbrille zu sehen ist, absolut keinen Spass versteht:

„Atze Schröders“ 1. Streich:  Ungeschminkt? Das geht gar nicht!

Im Jahre 2005 zog „Atze Schröder“ mit einem Zeitschriftenverlag erfolgreich vor das Berliner Kammergericht und ließ die Veröffentlichung von „Bildnissen, die den Antragsteller in privaten Alltagssituationen zeigen“ gerichtlich untersagen. (AZ: 9 U 71/05; Landgericht Berlin 27 O 26/05)

„Atze Schröders“ 2. Streich: Für Euch bin ich der Atze, ist das klar?

Anfang diesen Jahres wurde erneut in Sachen „Atze Schröder“ Recht gesprochen. Das Gericht erkannte einen rechtmäßigen Unterlassungsanspruch des Klägers an, und untersagte damit einem Zeitungsverlag die Veröffentlichung des bürgerlichen Namens des Schauspielers. Er habe „ein berechtigtes Interesse an der Wahrung seiner Anonymität außerhalb seines beruflichen Wirkens. Bei der Nennung des Namens der hinter der Kunstfigur stehenden Privatperson handele es sich um eine ‚Enttarnung‘, die der Antragsteller nicht hinnehmen müsse.“, so das Landgericht Berlin (AZ: 27 O 72/07). Gemäß MIR (MIR Dok. 186-2007, Rz. 1) ist vom Zeitungsverlag zwischenzeitlich gegen das Urteil Berufung zum Kammergericht unter dem Aktenzeichen 10 U 92/07 eingelegt worden.

„Atze Schröders“ 3. Streich: Wie, jetzt soll ich bei Wikipedia konserviert werden? Niemals!

Im Dezember 2006 ließ der Fernsehkomiker über seinen Anwalt den Geschäftsführer des Vereins „Wikimedia Deutschland“ abmahnen, da er als Inhaber der Domain http://www.wikipedia.de bei der DENIC aufgeführt ist. Über die eingerichtete Weiterleitung auf das Enzyklopädie-Projekts http://de.wikipedia.org war in einem deutschsprachigen Wikipedia-Artikel zur Kunstfigur „Atze Schröder“ ebenfalls der Klartextnamen des Schauspielers im Beitrag hinterlegt worden.

Da die Wikipedianer allerdings nach langwierigen Diskussionen den Realnamen des Künstlers aus dem Beitrag entfernten und die Schreibrechte auf diesen Artikel einschränkten, wurde der Streit mittlerweile außergerichtlich beigelegt.

„Atze Schröders“ 4. Streich: Atze ./. Blogosphäre:

Doch die Internet-Gemeinde hielt nicht allzu viel von dem Recht des Künstlers auf Privates: Wie aufgestachelte Wespen fiel die Bloggosphäre über die Thematik her und nach kurzer Zeit wurde der bürgerliche Name Atzes in vielen Blogs breitgetreten. Auch Thomas Klotz vom RA-Blog erhielt eine Abmahnung, da er „durch die Berichterstattung über den bürgerlichen Namen ihres Mandanten dessen Persönlichkeitsrechte verletzt hätte, und zwar indem ich ein Faksimile (=Screenshot) aus einem (öffentlich zugänglichen) Register ins Netz gestellt habe. Eine Berichterstattung, insbesondere unter Namensnennung, sei nicht gerechtfertigt.“ Thomas Klotz hat den Beitrag daraufhin ohne Anerkennung einer Rechtspflicht entfernt. 

Momentmal: Öffentlich zugängliches Register?

Tatsächlich: Unter der Registernummer 39747033.9 ist die Wortmarke „Atze Schröder“ beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingetragen und so auch jederzeit (online) abrufbar. Und auf wen läuft die Anmeldung? „Riiiiiiiiichtig“!

Atze mal im Ernst: Wusstest Du das nicht oder lachst Du Dich gerade über uns alle schlapp‘?