Jugendliche unter 25 sind nicht nur häufiger auf Blogs und Community-Webseiten (wie StudiVZ, MySpace, Facebook) zu finden als ältere Internetuser, sie nutzen das Web auch häufiger zur Selbstdarstellung auf diesen Plattformen. Das ist unter anderem das Ergebnis der 14. NetObserver-Studie von Novatris/Harris Interactive.  

Im Rahmen eines Seminars „Theaterwelten in Internet und mobilen Technologien“ an der Uni Bayreuth haben sich 3 Studentinnen als Ziel gesetzt, das Verhalten von Studenten im Studentenverzeichnis StudiVZ zu untersuchen. Dabei richten sie besonderes Augenmerk auf die Themen „Selbstinszenierung“ und „Authentizität„.

Sie wollen heraus finden, inwiefern es ein menschliches Bedürfnis nach Selbstinszenierung gibt und ob bzw. in welcher Art und Weise das StudiVZ eine Plattform für das Ausleben dieses Bedürfnisses bietet:

  1. Ist es, aufgrund des immer mobileren Lebens, erforderlich, dass man ehemals persönliche Kontakte auf einer virtuellen Ebene pflegt?
  2. Wohin geht das StudiVZ?
  3. Welche sozialen Entwicklungen werden wohin führen?
  4. Ist das StudiVZ ein Konzept was auf Dauer funktioniert?

Das sind nur einige Fragen, die sich die Studenten bei ihrer Untersuchung stellen werden. Auf http://studivz07.blog.de/ wollen sie einerseits ihre Forschungsergebnisse aus diversen Umfragen präsentieren und andererseits zum Diskutieren und Weiterdenken anregen wollen.

In einer ersten Online-Umfrage ihres Feldversuches stellen die Studentinnen allgemeine Fragen, wie z.B. das Online- und Nutzerverhalten im StudiVZ. Eure rege Teilnahme vorausgesetzt, warte ich gespannt auf die Ergebnisse dieser Studie. 🙂

Advertisements